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Kulinarischer Ausflug
Foto: © TERRE DES FEMMES

 

„Gemeinsam kochen, gemeinsam essen, gemeinsam aufräumen“, so hat Katja von Über den Tellerrand e.V. das Frauenkochen kurz und knackig am vergangenen Samstag vorgestellt. Elf CONNECT-Teilnehmerinnen sind unserer Einladung gefolgt und am Nachmittag des 1. Dezember 2018 in den Kitchen Hub des Vereins gekommen, um mit weiteren Berliner Frauen Speisen zu zaubern.

Hierfür haben an den sogenannten Kochinseln fünf Köchinnen aus der Schweiz, Deutschland, Afghanistan und Syrien Gerichte vorgestellt und die anderen Frauen angeleitet. Die Schweizerin Claire hat ein nicht-landestypisches Chili con Carne gekocht. Mit Linn haben die Frauen einen Feta-Spinat-Auflauf zubereitet. Die CONNECT-Teilnehmerin Mozdah hat gezeigt, wie Kabuli gemacht wird. Dieses in Afghanistan äußerst beliebte Gericht besteht aus gedämpftem Reis mit Rosinen, Karotten und Lamm. Die beiden Syrerinnen Khaldood und Shiraz haben die Zubereitung von Taboulé sowie Cashew Chicken erklärt. Ersteres ist ein Salat aus der arabischen und speziell der libanesischen und syrischen Küche, der sich hauptsächlich aus Petersilie und Bulgur zusammensetzt. Cashew Chicken ist ein Reisgericht mit Hühnchen, Cashewnüssen, Karotten und Mais. Zur großen Freude aller hat es auch einen Nachtisch gegeben: ein leichtes Himbeer-Dessert!

Innerhalb kürzester Zeit hat das großzügige Büffet aus den liebevoll zubereiteten Speisen bereitgestanden. Die Frauen und Kinder haben gerne zugegriffen. In einer bunten Mischung aus Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi haben sich alle in lockerer Stimmung unterhalten und gemeinsam das gute Essen genossen. Ein zweites und ein drittes Mal wurde Nachschlag geholt.

Auch beim anschließenden Aufräumen wurde ausgiebig geredet und gelacht. Satt, zufrieden und mit neuen Kontakten ausgestattet, haben wir uns in den frühen Abendstunden verabschiedet.

Vielen Dank an alle, die bei diesem kulinarischen Ausflug dabei waren!

Stand: 12/2018

Fempower Titel Dargestellt in der Expertise "FEMPOWERMENT - Geflüchtete Frauen in Deutschland stärken" von PHINEO gAG

Veröffentlicht im Oktober 2018

S. 27, 57, 60

v. l.: Dr. Andreas Schmidt (PHINEO), Gesa Birkmann (TDF), Désirée Birri (TDF).
v. l.: Dr. Andreas Schmidt (PHINEO), Gesa Birkmann (TDF), Désirée Birri (TDF). Foto: © Anna Gold

 

Am 16. Oktober 2018 wurde das PHINEO Wirkt-Siegel in Berlin an insgesamt sieben Projekte vergeben, die sich für geflüchtete Frauen einsetzen. Eines dieser Projekte ist das Patinnenprogramm CONNECT von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V., das für seinen besonders wirkungsvollen Ansatz zur empowernden Unterstützung geflüchteter Frauen in Deutschland ausgezeichnet wurde.

Das Analysehaus PHINEO hat in einem 1,5-jährigen Analyseverfahren untersucht, wie gemeinnützige Projekte in Deutschland den Herausforderungen geschlechtsspezifischer Hürden der Integration begegnen. Das generierte Wissen um Herausforderungen, Lösungsansätze und gute Projekte wurde schließlich am 16. Oktober bei einem Event im Sharehouse Refugio feierlich vorgestellt. Teil des Rahmenprogramms war unter anderem ein Bühnengespräch zum Thema Empowerment zwischen Barbara Costanzo (Deutsche Telekom), Gesa Birkmann (TERRE DES FEMMES) und der Moderatorin Dr. Zoë Felder (PHINEO). Es wurde darüber diskutiert, wie verschiedene Sektoren wie Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik dazu beitragen können, insbesondere geflüchtete Frauen zu stärken.

Am 22. September 2018 richtete das CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri und Vera Weithas, in Zusammenarbeit mit Lorrie Janßen von Lowkick e. V. einen Selbstverteidigungskurs für die Patinnen und ihre geflüchteten Tandempartnerinnen aus.

Bei Lowkick e. V. handelt es sich um einen feministischen Kampfsportverein in Berlin-Kreuzberg. Besonders wichtig ist dem Verein, eine angenehme und respektvolle Trainingsatmosphäre für Mädchen und Frauen zu schaffen. Noch bevor der Kurs startete, fragte eine geflüchtete Frau, ob auch Männer in den Räumlichkeiten trainierten. Als dies verneint wurde, entschied sie sich spontan dazu, ihr Kopftuch abzulegen, um freier und unbeschwerter am Selbstverteidigungskurs teilnehmen zu können.