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Bei über 30 Grad haben sich am 31. August 2019 Teilnehmerinnen des CONNECT-Patinnenprojekts mit geflüchteten Frauen in Berlin im Waldhochseilgarten Jungfernheide getroffen. Gemeinsam wollten sie an diesem Sommertag Mut beweisen und Spaß haben.

Nach einer kleinen Einführung in das Sicherungssystem und dem erfolgreichen Absolvieren eines Übungsparcours, konnte frau bestens gesichert, aber mit reiner Muskelkraft eigenständig die Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen ausprobieren. Während einige Frauen unbedacht loskletterten, waren andere vorsichtiger und kamen an ihre Grenzen, die es zu überwinden galt. Teamwork half dabei: sich gegenseitig Mut zusprechen, aufeinander achten, aufeinander warten. Schritt für Schritt und mit jedem Parcours wurden die Frauen sicherer und trauten sich mehr zu. Das Selbstvertrauen stieg, ebenso wie der Spaßfaktor.

Die Mehrheit der CONNECT-Teilnehmerinnen waren zum ersten Mal in einem Kletterpark, aber gewiss nicht zum letzten Mal.

CONNECT-Vernetzungstreffen: Die neuen Tandems lernen sich kennen
Foto: © TERRE DES FEMMES

 

Bei bestem Wetter lud das CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri, Hannah Sommerschuh, Alisa Maj Kimpel und Lea Hege, am 10. August 2019 die Teilnehmerinnen des Patinnenprojekts CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen in die Ulme 35 in Berlin-Westend ein. Vor allem die neuen Tandems erschienen zahlreich und trafen auf Tandems der ersten Stunde. Die buntgemischte Gruppe begegnete sich zum ersten Mal, lernte sich kennen und vernetzte sich.

„Ich will mal so werden wie du.“ – Das 2. CONNECT-Austauschtreffen 2019
Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 4. Juli 2019 hat Désirée Birri, Projektreferentin im Referat Gleichberechtigung und Integration, die CONNECT-Patinnen in die TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle eingeladen. In kleiner und gemütlicher Runde sind die Frauen über Frust, Freundschaft und Fortschritte ins Gespräch gekommen.

 

Am 13. April 2019 trafen sich ein weiteres Mal die Tandems zum regelmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen in der Alten Kantine in Wedding. Auf dem Gelände der ehemaligen BVG-Werkstätten, wo früher die ArbeiterInnen gemeinsam gegessen und ihre Pausen genossen haben, hatten die CONNECT-Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich zu vernetzen, gemeinsam zu feiern und einfach Spaß zu haben.

Neben guter Laune brachten die Frauen auch reichlich Appetit mit, weswegen der Nachmittag nach einer kurzen Begrüßung durch das CONNECT-Team Désirée Birri, Nadine Kleineidam und Nicole Holstein mit Gesprächen am Buffet begann.

Gut gestärkt leitete Nadine Kleineidam ein Kennenlernspiel ein. Bunte Luftballons, mit den Namen der Frauen beschriftet, wurden in die Luft geworfen und wieder aufgefangen. Die Frau, die man namentlich in der Hand hielt, musste gefunden werden. Unter lautem Gelächter ging es kreuz und quer durch den Raum und die Frauen lernten sich näher kennen: Lieblingstiere wurden pantomimisch dargestellt, Lieblingssportarten vorgeführt, aber auch Gemeinsamkeiten wie Gitarre spielen gefunden.

Versteckte Talente

Schon etwas außer Puste folgte das Highlight der Veranstaltung: Ein von Natascha Bub und Ingrid Sattes ehrenamtlich organisierter Schauspielworkshop. Bereits zum zweiten Mal waren die beiden Frauen tatkräftig beim Vernetzungstreffen dabei. Nach Aufwärm- und Wahrnehmungsübungen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit ihrer Körpersprache und verwandelten sich am Ende sogar in ein Tier. Es wurde nicht nur ausgiebig gelacht, sondern auch viele versteckte Talente wurden entdeckt.

Im Anschluss hatten die Frauen die Möglichkeit, sich von Fotografin Mey Semtati fotografieren zu lassen und so eine schöne Erinnerung an ihre Patenschaft mitzunehmen.

In ausgelassener Atmosphäre neigte sich der Tag langsam dem Ende zu. Tipps zu Wohnen, Arztbesuchen und Jobs wurden ausgetauscht. Shafiqua berichtete beispielsweise von ihrer Ausbildung mit Kinderbetreuung. Malado und Cristina nutzten die Gelegenheit, um ein Jobinterview zu üben, damit Malado gut vorbereitet in ihre nächste Deutschprüfung gehen kann.

Ein herzliches Dankeschön an alle CONNECT-Teilnehmerinnen sowie an Natascha, Ingrid und Mey für euer großartiges Engagement!